Monat der Spiritualität

Im November den "Quellen des Lebens" nachspüren

Der Michaelsbund ruft den November wieder zum "Monat der Spiritualität" aus. Mit verschiedenen Veranstaltungen und Publikationen sollen die Menschen ein bisschen Ruhe vor dem Advent, Zeit zum Weiterdenken und Zeit für Gott finden.

Plakat zum Monat der Spiritualität 2022 © SMB

Wie schon in den vergangenen Jahren hat der Sankt Michaelsbund, das katholische Medienhaus in der Erzdiözese München und Freising, auch 2022 den November zum "Monat der Spiritualität" ausgerufen. Das Motto der nächsten vier Wochen lautet: "Quellen des Lebens". 

Unser Leben ist nicht statisch, sondern dynamisch, heißt es auf der Homepage zum Monat der Spiritualität. Das Bild vom "Lebensweg" bringe das gut zum Ausdruck und sei wohl uns allen vertraut und einleuchtend. Auch wenn wir uns das nicht immer bewusst machten, seien wir doch stets auf der Suche – nach einem intensiveren Leben, nach Erfüllung, Glück, letztlich nach dem Sinn unseres Lebens. Das Bewusstsein, in dieser Welt immerzu unterwegs zu sein auf einer Art Pilgerweg im übertragenen Sinne, sei darum eine spirituelle Grundhaltung, die unsere Sehnsucht nach Transzendenz ernst nehme und uns offenhalte für eine Zukunft, von der wir uns mehr erwarteten, als es in dieser Welt möglich sei.

Begegnung mit Christus als Ziel des Wegs

Darum sei aber für alle, die an Jesus Christus glaubten, nicht der Weg selbst schon das Ziel – die Begegnung mit Christus sei das Ziel, auf das unser Weg hinführen solle. Und weil wir das Ziel unseres Weges kennen würden, könnten wir auch unterwegs immer wieder zumindest schon ein Stück weit Sinn finden und erfahren. Von diesen Sinnerfahrungen ausgehend könnten wir dann neue Kraft schöpfen, um unseren Weg auch durch schwierige und entmutigende Zeiten hindurch vertrauensvoll weiterzugehen – hin zu den Quellen des Lebens, aus denen wir lebten und in denen wir schließlich Heimat finden würden.

Viele Highlights

Höhepunkte der Veranstaltungsreihe sind etwa eine Gedichtband-Präsentation mit Lena Raubaum, die von den Redakteuren des Michaelsbunds gestaltete Atempause in Sankt Michael in der Münchner Fußgängerzone, ein Gespräch zwischen dem evangelischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und dem katholischen Bamberger Erzbischof Ludwig Schick oder eine Lesung mit dem Erzabt von Sankt Ottilien, Wolfgang Öxler, zum Thema "Freie Räume für mehr Leben". (ksc)

Der Autor
Klaus Schlaug
Online-Redaktion
k.schlaug@st-michaelsbund.de