Karmelitinnen in Aufkirchen

Feier der Ewigen Profess mit Kardinal Marx

Mit dem Gelübde von Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam geht am Samstag eine Schwester die lebenslange Bindung an den Konvent der Karmelitinnen ein - coronabedingt im engsten Kreis der Gemeinschaft.

Sr. Margareta von den heiligen fünf Wunden OCD im Karmelitinnenkloster St. Josef in Aufkirchen legt ihre Ewige Profess ab. (Symbolbild) © watman - stock.adobe.com

München – Kardinal Reinhard Marx feiert am Samstag, 20. März die Heilige Messe zur Feier der Ewigen Profess von Sr. Margareta von den heiligen fünf Wunden OCD im Karmelitinnenkloster St. Josef in Aufkirchen. Bedingt durch die Maßnahmen zum Schutz vor Corona findet die Feier im engsten Kreis der Gemeinschaft statt. Mit der Ewigen Profess bindet sich die Karmelitin auf Lebenszeit an ihre Ordensgemeinschaft und gelobt dafür Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam.

Kontemplative Gemeinschaft

Sr. Margareta wurde 1989 in Reichertsheim (Landkreis Mühldorf am Inn) als Monika Mühlhuber geboren. Nach einer Ausbildung zur Erzieherin ging sie für ein Freiwilliges Soziales Jahr nach Mexiko, wo sie in einem Kinderheim arbeitete. Nach ihrer Rückkehr war sie drei Jahre lang im Kindergarten in Reichertsheim tätig, ehe sie 2015 in das Karmelitinnenkloster St. Josef in Aufkirchen eintrat.

Der Karmel Aufkirchen besteht seit 1896. Zurzeit leben dort 17 Schwestern. Als kontemplative Gemeinschaften übernehmen die Karmelitinnen keine pastoralen oder karitativen Aufgaben nach außen, sondern sehen ihre Hauptaufgabe im absichtslosen Dasein vor Gott, das zugleich zum Mittragen der Nöte und Anliegen der Mitmenschen wird. (uq)