Kolpingstunde

Sinnvoll und fair - die Kolping Altmaterial-Sammlungen

Bei vielen Kolpingsfamilien ist es schon eine Tradition: das Sammeln von Altmaterial. Wieso sich das Einsammeln von aussortierten Kleidern und Schuhen richtig lohnt, erfahren Sie in dieser Kolpingstunde.

Kolpingsfamilie beim Altkleidersammeln © Kolpingsfamilie Unterföhring

Sogar Altpapier-Sammeln sei sinnvoll, trotz der blauen Tonne, die von den Kommunen eingeführt wurde, berichtet Johanna Kerbeck-Zenz. Seitdem ihr Vater sie als Kind zu einer Sammelaktion mitgenommen hat, weiß sie, worauf es beim Sammeln ankommt. Mit Kolping Recycling in Köln gibt es sogar ein Tochterunternehmen des Kolpingwerkes, das den Kolpingsfamilien das Papier, die Kleider oder die Schuhe abkauft.

Trotzdem setzt Kerbeck-Zenz für ihren Bezirksverband Bad Tölz-Wolfratshausen-Miesbach auf einen regionalen Anbieter. Der habe ihr einfach mehr Geld für die gesammelte Ware geboten, verrät die engagierte Kolping-Frau. Die Kolpingsfamilien profitieren also davon, dass der Markt für Altmaterial boomt. Bis zu 7.000 Euro könne man bei einer Sammelaktion einnehmen, so Kerbeck-Zenz. Das Geld werde dann für karitative Zwecke eingesetzt. Und gut erhaltene Kleidung und Schuhe gelangten über die Recycling Firmen nach Afrika, wo gerade ärmere Menschen sich über die Second Hand Waren freuten, versichert die Kolping Expertin für Altmaterial-Sammlungen.

Der Autor
Paul Hasel
Radio-Redaktion
p.hasel@st-michaelsbund.de

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Altmaterialsammlungen bei Kolping

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