Fahrzeugsegnung

Frisch gesegnet in den Urlaub

Viele verzichten in diesem Jahr auf weite Flugreisen und nehmen stattdessen lieber das Auto. Damit auf dem Weg in den Urlaub alles glattläuft, gibt es vorher in Sankt Maximilian noch einen Segen.

Pfarrer Rainer Maria Schießler bei der Fahrzeugsegnung 2019. © Kiderle

München – Die Fahrzeugsegnung in Sankt Max ist in München eine echte Institution. In diesem Jahr ist allerdings einiges ein bisschen anders. Die Segnung am Sonntag, dem 25. Juli, wird nämlich aufgeilt. Die Autos werden, wie üblich, um 10:00 Uhr vor Sankt Maximilian gesegnet, nachdem die Kirche wegen Asbestarbeiten aber noch bis Oktober geschlossen ist, wird der Gottesdienst um 10:30 Uhr nach Sankt Jakob am Anger verlegt.

Gott geht jeden Weg mit

Nach der Messe geht es weiter Richtung Ecke Corneliusstr./Blumenstraße, hier ist am Gebäude der Armen Schulschwestern eine überlebensgroße Christophorusfigur abgebildet. Dort findet die Segnung der Kinderfahrzeuge und der anderen Verkehrsteilnehmer statt. Eingeladen sind alle, betont Pfarrer Rainer Maria Schießler, „also wirklich bis runter zum Bobbycar und zum Rollator und natürlich bis zum Fußgänger.“

Die Teilnehmer der Fahrzeugsegnung würden Verantwortung zeigen, so Schießler, klarmachen, dass Christsein nicht in der Kirche aufhöre. Außerdem habe jeder nur einen gewissen Teil seines Lebens selbst in der Hand, „aber dann gibts wieder Dinge, die passieren mir“. Der Segen sei ein Zeichen, dass Gott jeden Weg mitgehe.

Podcast-Tipp

Schießlers Woche

Pfarrer Rainer Maria Schießler aus München wartet nicht darauf, dass die Menschen zu ihm kommen. Er geht dorthin, wo die Menschen eh schon sind. Er nennt die Dinge beim Namen, auch wenn ihm das schon so manches Mal Ärger eingebracht hat. Aber er will immer nur das eine: seiner Kirche - und damit den Menschen - dienen. Auch in seinem Podcast nimmt er kein Blatt vor den Mund.

> zur Sendung

Die Autorin
Linda Burkhard
Radio-Redaktion
l.burkhard@st-michaelsbund.de