Total Sozial

Was kommt nach dem Frauenhaus?

Viele Frauen kehren nach dem Frauenhaus zu ihren Männern zurück oder werden obdachlos. Das Projekt "Second Stage" bietet Alternativen.

Durchnschittlich jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner umgebracht. © SMB/Lindner

Ein Projekt, das vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert wird, unterstützt Frauen bei der Wohnungssuche und betreut sie weiter auf dem Weg in ein gewaltfreies Leben. Second Stage heißt dieses Projekt. In München wird es unter anderem vom Sozialdienst katholischer Frauen gestemmt.

Nötig ist es, da immer wieder Frauen vor ihrem gewalttätigen Partner flüchten müssen. Ganz wichtig zu betonen bei diesem Thema: Frauen werden keineswegs nur in sozialen Brennpunkten von ihrem männlichen Partner geschlagen, vergewaltigt, beschimpft oder gedemütigt. Die Studie "Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen" des Familienministeriums zeigt, dass auch Frauen in mittleren und hohen Bildungs- und Sozialschichten Opfer von Gewalt werden.

Für die die es schaffen, sich vom Partner loszureißen, bietet das Münchner Frauenhaus eine erste Auffangstation. Doch dort können sie nur vorübergehend bleiben.

Im Anschluss können die Frauen durch das Projekt Second Stage zum Beispiel bei der Wohnungssuche unterstützt werden. Was Second Stage genau ist und was dort getan wird, um den Frauen zu helfen, das hören Sie in dieser neuen Ausgabe von Total Sozial.

Total Sozial, immer freitags 16 Uhr, auf DAB+, im Webradio und als Podcast für unterwegs überall wo es Podcasts gibt.