Religiöser Buchtipp

Was fehlt, wenn die Christen fehlen?

Christen zeichnet vor allem "geistliche Lebensklugheit" aus, so Theologe Matthias Sellmann: Sein Buch "Was fehlt, wenn die Christen fehlen?" in der Videorezension von Alois Bierl.

Als „Religiöses Buch des Monats“ benennen der Borromäusverein, Bonn, und der Sankt Michaelsbund, München, monatlich eine religiöse Literaturempfehlung, die inhaltlich-literarisch orientiert ist und auf den wachsenden Sinnhunger unserer Zeit antwortet.

Das Religiöse Buch des Monats April 2021: "Was fehlt, wenn die Christen fehlen? Eine ,Kurzformel' ihres Glaubens" von Matthias Sellmann.

Wir steuern auf post-christliche Zeiten zu. Schon bald werden weniger als 50 Prozent der Deutschen zu einer christlichen Kirche gehören. Grund genug für die Frage, was da eigentlich fehlt, wenn das Christsein fehlt. Mit seiner Kurzformel des Glaubens gibt Matthias Sellmann eine verblüffend einfache Antwort: Was das Christsein ausmacht, ist nicht Dogma, Moral, die Kirche oder gleich der ganze Sinn des Lebens. Vielmehr würde eine bestimmte Variante von Lebensklugheit fehlen - genauer: von geistlicher Lebensklugheit. Und diese ist alles andere als weltfremd. Sie ist nicht einmal im klassischen Sinn religiös. Wer diese Klugheit hat, trainiert sich in drei Kompetenzen: nicht wegrennen müssen; die eigenen Grenzen übersteigen; Kraft von außen aufnehmen.

Die "Kurzformel" wird in populärer Sprache entwickelt und richtet sich auch an Nicht-Christen. Schließlich wollen wir alle gut und fair durchs Leben kommen.

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