Malteser Momente

Von der Schürfwunde bis zum Herzinfarkt - so hilft der Malteser Sanitätsdienst

Die Mitarbeiter des Malteser Sanitätsdienstes stehen für die Open-Air-Veranstaltungen in diesem Sommer bereit. Was die Helfer bei ihren Einsätzen alles leisten, hören Sie hier.

Malteser Sanitätsdienst beim Chiemsee Summer © Malteser

Sie opfern ihre Freizeit für die Gesundheit anderer Menschen: die ca. 500 Mitarbeiter des Malteser Sanitätsdienstes im Erzbistum München und Freising. Im Sommer sind sie wieder auf zahlreichen Festivals und Open-Air-Veranstaltungen in München und Oberbayern anzutreffen. In den Malteser Momenten erzählt Christiana Mitterer, wie sie die Einsätze koordiniert. Die Diözesanreferentin für Notfallvorsorge und Katastrophenschutz ist zuständig für die Organisation des Fuhrparkes und die Ausbildung der Helfer. Mitterer schätzt vor allem die Motivation der Ehrenamtlichen. 600 Mitarbeiter habe sie für den letzten Ökumenischen Kirchentag angefragt und niemand habe abgesagt.

Martin Dänner ist gelernter Rettungssanitäter und setzt sein Wissen für die Malteser ein. Bis zum Leiter der Arbeitsgruppe Sanitätsdienste in München hat er es als Ehrenamtlicher geschafft. Er kennt die Anforderungen im Einsatz: in den Malteser Momenten erzählt er vom Blasen-Pflaster kleben, von der Erstversorgung einer Kopfplatzwunde bis hin zur Erstbehandlung eines Herzinfarkts. Auch für den Katastrophenschutz seien er und seine Mitarbeiter gut geschult. Selbst bei den Hochwasser-Einsätzen habe er nie an sein Limit gehen müssen.

Auch wenn vieles rund läuft beim Malteser Sanitätsdienst: die wachsende Terrorgefahr bei Großveranstaltungen stellt auch die Malteser vor neue Herausforderungen. "Uns ist wichtig, dass jeder Helfer gesund und nicht traumatisiert nach Hause kommt", betont Dänner. Hundertprozentig planen könne man das aber nicht. Die Sicherheit der Teilnehmer und der Rettungskräfte sei letzten Endes Aufgabe der Polizei.

Der Autor
Paul Hasel
Radio-Redaktion
p.hasel@st-michaelsbund.de

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