Katholische Journalistenschule

Volontariat mit Mehrwert

Leitartikel schreiben, die in Erinnerung bleiben. Politische Zusammenhänge so erklären, dass sie die Fernsehzuschauer verstehen. Aktuell von Ereignissen berichten, die die Menschen bewegen. Das Handwerk dafür lernen angehende Journalisten beim Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses. Im Herbst 2015 beginnt ein neuer Jahrgang das Volontariat mit Schwerpunkt Print/Online.

(Bild: ifp)

München - Die katholische Journalistenschule ifp bietet im Herbst 2015 zwölf jungen Menschen ein Volontariat mit Schwerpunkt Print oder Online. Bewerbungsschluss ist der 31. März. Die Zahl der Ausbildungsplätze hängt von den kooperierenden Redaktionen ab und könnte noch nach oben korrigiert werden, teilte das ifp mit. Im vergangenen Jahr habe es insgesamt 73 Bewerbungen gegeben. Zu den kooperierenden Medien zählen unter anderen die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) und die Verlage der deutschen Bistumszeitungen.

Stammredaktion und Journalistenschule

Die Volontäre werden fundiert und vielseitig ausgebildet. In ihren Stammredaktionen (u.a. Katholische Nachrichten-Agentur, Blickpunkt Lateinamerika, Verlagsgruppe Bistumspresse) sind sie Teil des Teams und arbeiten an den jeweiligen Publikationen mit. Hinzu kommen drei Monate Praktikum in Redaktionen, die sich die Volontäre selbst suchen (z.B. ZDF, dpa, Tageszeitungen). Weitere zwei Monate verbringen die Nachwuchsjournalisten in der Journalistenschule in München, wo sie eine crossmediale Ausbildung erhalten. „Das ifp denkt in Möglichkeiten: Wir werden nicht nur für Print ausgebildet, sondern auch fürs Radio und Fernsehen fit gemacht“, sagt Volontärin Wiebke Litschke. Ihr Kollege Christoph Niekamp ergänzt: „Referenten aus den unterschiedlichsten Mediensparten bringen uns das nötige Handwerk bei: Redigieren, Reportagen, Fotografie - Praxis ist gefragt.“