08. Mai

Ulrika Nisch

Sr. Ulrika mit Küchenschülerinnen (Bild: Kloster Ingenbohl)

Sie arbeitete treu und still im Kleinen: Schwester Ulrika von den Kreuzschwestern in Hegne am Bodensee. Obwohl sie keine Mitgift hatte, gelang ihr 1904 der Eintritt ins Kloster. Als Nonne arbeitete sie in den Niederlassungen ihres Ordens in der Küche. Sie wurde ständig von Kopfschmerzen geplagt, blieb aber trotzdem heiter und bescheiden. Ulrika berichtete auch von Visionen, aus denen sie neue Kraft schöpfte. 1912 erkrankte sie an Tuberkolose und kehrte ins Mutterkloster nach Hegne zurück. Dort starb sie am 8. Mai 1913 mit nur 31 Jahren. 1987 sprach Papst Johannes Paul II. die leidgeprüfte Ordensfrau selig.