Videoimpuls

Treu an unserer Seite

Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg erinnert daran, dass Jesus nicht allein war als er gelitten hat. Daher sollten die Menschen auch in der Krise Nähe schenken.

Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg: "Jesus ist bereit, für uns zu leiden und zu sterben."

München – Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg hat in einem Videoimpuls die Münchner dazu aufgerufen, sich angesichts der Corona-Pandemie hilfsbereit und solidarisch zu zeigen und – soweit möglich – Nähe zu schenken. Gerade jetzt an Ostern gäbe es Menschen, die sich um ihr Leben sorgten, erklärte der Weihbischof. Eine Situation, die auch Jesus kannte. Am Ölberg betete Christus schließlich in Todesangst zu seinem Vater.

„Ausgerechnet da, wo er die Nähe seiner Vertrauten am meisten bräuchte, gehen die Jünger auf Distanz zu ihm, sie nehmen Abstand von ihm.“ Doch Jesus gehe seinen Kreuzweg weiter, „für sie, für diejenigen, die ihn im Stich gelassen haben“, er sei bereit, für sie zu leiden und zu sterben. „Und er ist bereit, für uns zu leiden und zu sterben“, betont der Bischofsvikar, „er möchte uns in Leid und Tod nahe sein. Auch gerade jetzt, in der Bedrängnis der Corona-Pandemie, ist er an unserer Seite.“ Aber Maria hätte treu an seiner Seite gestanden, so Stolberg weiter. Und Maria stünde auch uns treu an der Seite.

Die „Mittwochsminuten“ ist ein wöchentlicher Impuls der Bischöfe von München und Freising. Jeweils im Wechsel geben Kardinal Marx und die Weihbischöfe Gedanken und Ideen für die Zeit während der Corona-Pandemie.(pm)

Video

Dieser Artikel gehört zum Schwerpunkt Corona - Pandemie