Basteln gegen die Corona-Langeweile

Traumfänger mit besonderen Federn

Ein Traumfänger soll böse Träume einfangen und nur die schönen durchlassen. Selbst gebastelt wird er zum besonderen Hingucker. Und für die Federn zum dekorieren muss kein Vogel herhalten.

Leevi und Linnea basteln Traumfänger mit besonderen Federn aus alten CDs. © SMB/Schmid

Auch wenn die Geschäfte nach und nach wieder aufsperren, die Schülerinnen und Schüler müssen weiter zu Hause bleiben. Damit da keine Langeweile aufkommt, haben Leevi und Linnea wieder einen Basteltipp, um die Zeit nach Online-Unterricht und Hausaufgaben zu gestalten. 

Wolle oder Schnürre für das Netz des Traumfängers habt ihr bestimmt zu Hause und ein geeigneter Ast zum Formen des Rahmens findet sich im Garten oder bei einem Spaziergang in der Natur. Ein besonderer Hingucker sind die Federn, die den Traumfänger zieren. Eine tolle Upcycling-Idee, die alten CDs zu neuem Leben verhilft.

 

Material

  • eine alte CD oder DVD, die aus zwei Schichten besteht
    (das sieht man, wenn man auf der Seite drauf schaut)
  • einen dünnen Haselnussast
  • Wolle und/oder Bänder
  • Schere
  • Klebstoff 
  • Optional: weiße, silberne oder goldene Lackstifte und Nagellack

Schritt 1

Schneidet die CD mit einer guten Schere in vier Viertel. Dabei lösen sich die beiden Schichten der CD eigentlich automatisch – wenn nicht, könnt ihr mit einem kleinen Messer nachhelfen.

Aus der glitzernden Lage (das ist die dünnere, man kann aber zusätzlich auch die andere verwenden) schneidet ihr kleine Federn aus.

Schritt 2

Die Federn könnt ihr mit Nagellack oder Lackstift verzieren und an einem Ende mit Kleber je ein Band festkleben.

Schritt 3

Aus dem Haselnussast formt ihr einen Kreis oder eine beliebige andere Form. Die Enden mit Wolle oder Schnur so umwickeln, dass es zusammenhält.

Schritt 4

Spannt die Wolle nach Belieben kreuz und quer über eure Form, so dass ein Geflecht entsteht.

Schritt 5

Anschließend noch die Bänder mit den Federn am Traumfänger befestigen und oben eine Schnur zum Aufhängen befestigen.

Und dann: Süße Träume

Dieser Artikel gehört zum Schwerpunkt Corona - Pandemie