Kollekte am Palmsonntag

Spenden für Christen im Heiligen Land

Die Deutsche Bischofskonferenz hat dazu aufgerufen, am Sonntag vor Ostern für die christlichen Minderheiten im Nahen Osten zu spenden.

Die Grabeskirche in Jerusalem soll weiterhin von Christen belebt werden.

Bonn – Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat zur Palmsonntagskollekte am 14. April aufgerufen. Traditionell und auch in diesem Jahr ist sie für Christen im Heiligen Land bestimmt. In einem Schreiben heißt es: "Nicht zuletzt die Entwicklung in Israel und Palästina erfüllt uns mit großer Sorge. Viele arabische Christen sehen ihre einzige Zukunftsperspektive in der Auswanderung." Bei der Kollekte gehe es darum, den Menschen "ein Leben in Würde" zur ermöglichen und Ihnen Mut und Hoffnung zu geben. Für das katholische Engagement in der Region sei die Kollekte unverzichtbar.

Ohne die Menschen, "die 'lebendigen Steine' der christlichen Gemeinden, würde das Christentum im Heiligen Land nur noch musealen Charakter haben", führten die Bischöfe ihr Anliegen aus. Der Anteil der Christen in der Region sinkt seit Jahren kontinuierlich und beträgt weniger als zwei Prozent an der Gesamtbevölkerung.

Christliches Leben aktiv unterstützen

Die Spenden werden vom Deutschen Verein vom Heiligen Lande und dem Kommissariat des Heiligen Landes der Deutschen Franziskanerprovinz betreut. Ersterer ist bereits seit über 160 Jahren in der Region karitativ tätig. Die Franziskaner sind sogar seit dem 13. Jahrhundert in der Region aktiv. Traditionell geht dei Palmsonntagskollekte an Christen im Nahen Osten. Wie auch die letzten Jahre rief die DBK weiter dazu auf, Pilgerreisen in die Heiligen Stätten zu unternehmen, um so das christliche Leben dort auch aktiv zu unterstützen.

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Dieser Artikel gehört zum Schwerpunkt Karwoche Spenden