Mitmachaktion

„Schenk Dein Lächeln!“

Mit einer einfachen Geste will der Katholische Deutsche Frauenbund für mehr Freundlichkeit und Miteinander in der Coronakrise sorgen und jeder kann ganz leicht mit machen.

Ein Lächeln für für mehr Freundlichkeit und Miteinander in der Coronakrise.

München – „Schenk Dein Lächeln … allen, die den Laden am Laufen halten“ – Unter diesem Motto startet der Landesverband Bayern des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) eine Aktion in Zeiten von Corona und Social Distancing. „Wir haben das Gefühl, dass die Belastungen von den Menschen als immer schwerer empfunden werden, und wollen gemeinsam ein Zeichen für Freundlichkeit und Miteinander setzen“, sagt KDFB-Landesvorsitzende Emilia Müller.

Dafür hat der Frauenbund „Schenk Dein Lächeln!“-Sticker gestaltet und an seine Mitglieder verteilt. Zudem kann sich jeder den Sticker aus Papier von der <link https: www.frauenbund-bayern.de nc start _blank external-link-new-window internal link in current>Homepage des Katholischen Deutschen Frauenbundes herunterladen und dort anbringen, wo ein Lächeln Nähe spenden soll: beim Dorfladen, im Supermarkt, beim Metzger oder im Notfall-Kindergarten.

Wirksame Zeichen

„Die Sticker sollen an vielen Orten der Begegnung ein Lächeln auf die Lippen zaubern, ein wenig die Hektik des anstrengenden Alltags bremsen und Wärme schenken in diesen angespannten Zeiten.“ Müller ist überzeugt, dass solche kleinen, aber umso wirksameren Zeichen wichtig sind, um trotz der Krise nicht zu vergessen, was für einen Unterschied ein bisschen Freundlichkeit ausmacht. „Es ist wichtig, dass wir uns jetzt alle an die Schutzmaßnahmen halten. Als KDFB befürworten wir auch das Tragen von Schutzmasken“, betont die Landesvorsitzende. Umso wichtiger sei es, dann das Lächeln nicht zu vergessen, auch mit Maske und gebührendem Sicherheitsabstand.

„Der Sticker funktioniert auch im ganz privaten Rahmen“, berichtet Patricia Leitner aus dem KDFB-Zweigverein Hauzenberg: „Meine eigene Stimmung hat sich gleich gebessert, als ich den Sticker erhalten habe. Und weil ich finde, dass jeder ein Lächeln brauchen kann, habe ich auch meiner Mutter einen in die Küche gelegt. Denn sie hält unseren privaten Laden am Laufen.“

Forderung nach Anerkennung

Derzeit ist jede und jeder gefordert. Es muss der Alltag für Familien organisiert werden, pflegebedürftige Angehörige betreut, die Kinder daheim unterrichtet und der Berufsalltag bewältigt werden. Die Vorsitzende des größten bayerischen Frauenverbandes betont: „Umso mehr trifft das diejenigen, die in systemrelevanten Berufen die Stabilität der ganzen Gesellschaft erhalten. Ihnen will der Frauenbund mit der Aktion Dank, Anerkennung und Hochachtung erweisen und zukommen lassen.“ Wenn jetzt Forderungen nach Anerkennung dieser Berufe laut und deutlich vernehmbar werden, dann bestätigt das die Arbeit des Frauenbundes. Er setzt sich seit vielen Jahren für die Aufwertung von sogenannten typischen Frauenberufen ein.

Unter dem Hashtag #frauenbundhilft zeigen die Mitglieder des Frauenbundes, dass sie auch in Krisenzeiten dort sind, wo Hilfe benötigt wird, sei es im Rahmen von Lieferdiensten oder beim Nähen von Gesichtsmasken. (pm)

Dieser Artikel gehört zum Schwerpunkt Corona - Pandemie