Markt Indersdorf

Sanierung der Realschule wird abgeschlossen

2009 hatten die ersten Baumaßnahmen begonnen, nun ist die Sanierung der Erzbischöflichen Realschule in Markt Indersdorf abgeschlossen. Lesen Sie hier, wie das Gebäude renoviert wurde.

Der Innenhof des Neubaus der Realschule © Erzbischöfliche Realschule Indersdorf

München/Markt Indersdorf – Die Generalsanierung der Erzbischöflichen Realschule Vinzenz von Paul in Markt Indersdorf wird am Freitag mit einem Festakt abgeschlossen. Der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Peter Beer, feiert einen Festgottesdienst in der Hauskapelle, wie das Erzbischöfliche Ordinariat München am Dienstag mitteilte. Architekt Roland Jesse wird danach symbolisch die Schlüssel des Gebäudes übergeben, bevor Beer die Räume segnet.

Historische Bausubstanz

Die ehemaligen Klostergebäude, in denen die Realschule untergebracht ist, stammen überwiegend aus dem 18. Jahrhundert, wie es in der Mitteilung heißt. Zentrale Herausforderung bei der Instandsetzung sei gewesen, geeignete Räumlichkeiten für modernen Unterricht und zeitgemäße Pädagogik zu schaffen, gleichzeitig aber die historische Bausubstanz möglichst zu erhalten. Im Zuge der Maßnahmen, die 2009 mit Befunduntersuchungen und Bauforschung begannen, seien unter anderem der Dachstuhl und die Geschossdecken instand gesetzt sowie die Fassaden saniert worden.

Erzbistum übernahm 1987

Das Erzbistum investierte für die Generalsanierung nach eigenen Angaben 28,3 Millionen Euro. Gegründet wurde die Realschule 1949 von der Kongregation der Barmherzigen Schwestern. Sie benannten die Schule nach ihrem Gründer Vinzenz von Paul. 1987 übernahm die Erzdiözese München und Freising die Trägerschaft der Schule. An der Erzbischöflichen Realschule Vinzenz von Paul lernen derzeit rund 900 Schülerinnen und Schüler. (KNA)