Bilanz

Renovabis gibt 29 Millionen Euro

Das katholische Osteuropahilfswerk hat 2019 Projekte in Osteuropa stärker unterstützen können und auch das Stiftungsvermögen ist gewachsen. Die Prognose für 2020 ist allerdings düster.

Heuer könnten es deutlich weniger Spenden werden.

Freising – Die katholische Solidaritätsaktion Renovabis hat 2019 mit knapp 29 Millionen Euro Projekte von Partnern in 29 Ländern in Mittel-, Ost- und Südosteuropa finanziert. Einerseits zeige die Bilanz des vergangenen Jahres eine solide Haushaltssituation mit sogar leicht gestiegenen Spenden- und Kollekten-Erträgen, teile das Hilfswerk am Dienstag in Freising mit. Man sorge sich jedoch, dass die diesjährige Kollekte an Pfingsten in den katholischen Gottesdiensten durch die Corona-Pandemie in Mitleidenschaft gezogen werde. Die Einnahmen seien aber ein wichtiger Baustein in der Hilfe.

Mehr als die Hälfte der Mittel gingen der Mitteilung zufolge im vergangenen Jahr an soziale Programme und Bildungsprojekte, der Rest an kirchlich-pastorale Initiativen, christliche Medienarbeit sowie die Entwicklung von Laienstrukturen und katholische Verbandsarbeit. Insgesamt sei die Zahl der geförderten Projekte von 636 auf 653 gestiegen.

Gewachsenes Stiftungsvermögen

Konkret umfasst der Haushalt verfügbare Mittel für Projekte, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit sowie die Verwaltung, die den Angaben zufolge von 34,6 Millionen Euro im Jahr 2018 auf 35,45 Millionen Euro gestiegen sind. Bei den Einnahmen aus Spenden und Erbschaften gebe es ein Plus von 400.000 Euro auf 6,5 Millionen Euro, bei den Kollekten eines von 160.000 Euro auf 4,39 Millionen Euro.

Eine Steigerung habe es in der Bilanz der Renovabis-Stiftung gegenüber dem Jahr 2018 gegeben. So sei das Vermögen um knapp 350.000 Euro auf 6,58 Millionen Euro angestiegen. Darunter falle das reine Stiftungsvermögen von 4,73 Millionen Euro, 1,84 Millionen Euro Vermögen gebe es bei den Treuhandstiftungen. (kna)