Frauenbund München-Freising

Politischer Vormittag zum Thema Antisemitismus

Das Erstarken von Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft ist Thema einer politischen Info-Veranstaltung. Ausgerichtet wird sie vom Diözesanverband München-Freising des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB).

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Erstarken des Antisemitismus in Deutschland. © Patrick Daxenbichler - stock.adobe.com

Der Politische Vormittag findet am Mittwoch, 17. Januar, von 10 bis 12 Uhr im Diözesanbüro des Frauenbunds in der Dachauer Straße 5 in München statt. 75 Jahre nach der Shoah und dem von Nazideutschland im Zweiten Weltkrieg an Juden verübten Völkermord tritt Antisemitismus in Deutschland wieder offener in Erscheinung. Die Zahl antisemitischer Vorfälle und Straftaten hat deutlich zugenommen.

Der Anstieg war bereits im Zeitraum vor dem Hamas-Angriff auf Israel zu verzeichnen. Das verweist auf ein gesellschaftspolitisches Klima, in dem derartige Einstellungen gedeihen können. In welchen Bevölkerungsgruppen sind antisemitische Einstellungen verbreitet, welche Formen treten besonders häufig in Erscheinung? Diesen und weiteren Fragen wird im Rahmen des Politischen Vormittags nachgegangen. Referent ist Reiner Schübel. (pm)

KDFB Diözesanverband München-Freising


Der KDFB ist Teil der internationalen Frauenbewegung und engagiert sich in zahlreichen Frauennetzwerken sowie im Deutschen Frauenrat für die Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen in Beruf und Familie, in der Politik, Gesellschaft und Kirche. Seinem politischen Handeln liegen die zentralen christlichen Werte Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenwürde zugrunde. 145.000 Frauen gehören deutschlandweit zum KDFB, allein rund 12.000 Mitglieder in 103 Zweigvereinen zum Diözesanverband München und Freising. (pm)