Malteser Momente

Mobile Hilfe für Senioren unverzichtbar

Alleinlebende Senioren können über Nacht auf Hilfe angewiesen sein. Die Malteser unterstützen die Betroffenen auch im Corona-Lockdown mit ihren mobilen sozialen Diensten.

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Gut 1.000 meist ältere Menschen nutzen im Landkreis Traunstein die mobilen sozialen Dienste der Malteser. Kreisgeschäftsführer Peter Volk hat zusammen mit seinen Mitarbeitern die Herausforderung angenommen, Dienste wie Hausnotruf, hauswirtschaftliche Versorgung oder Menue-Service auch im Corona-Lockdown weiterzuführen. Es sei von Anfang an das Ziel gewesen, alle Kunden in der Krise weiter zu versorgen, so Volk. Die Hygieneauflagen machten das aber nicht gerade einfach, betont Irene Volk, die im Landkreis Traunstein die mobilen sozialen Dienste koordiniert. Die Mitarbeiter müssten die zu betreuenden Senioren immer wieder daran erinnern, dass man Abstand halten soll. Das sei schwierig, weil zwischen Mitarbeitern und Kunden oft ein Vertrauensverhältnis entstehe. Zurzeit sei nebenbei "ratschen" oder sich kurz zusammensetzen aber wegen der Corona-Auflagen nicht möglich, so Irene Volk. Für viele ältere Kunden sei das nur schwer nachvollziehbar.

Wie wichtig es ist, dass auch im Lockdown die Dienste weiterlaufen, zeigt der Fall von Therese Ziegler. Die alleinstehende Seniorin war im vergangenen November in ihrem Haus gestürzt und hatte sich dabei eine Platzwunde am Kopf, Risse in der Nase sowie Prellungen am Knie und an der Hüfte zugezogen. Ohne die Dienste der Malteser wäre es für die 82-jährige Rentnerin aus Siegsdorf schwierig geworden, den Alltag in den eigenen vier Wänden zu meistern. Mit Hilfe des Malteser Menue-Services und der hauswirtschaftlichen Versorgung konnte die ältere Dame sich zuhause auskurieren. Über ihre Erfahrungen mit den Malteser Angeboten für Senioren erzählt sie ausführlich in den Malteser Momenten.



Malteser Verbandsnachrichten


Der Autor
Paul Hasel
Radio-Redaktion
p.hasel@st-michaelsbund.de