Oliver Richters

Marktwirtschaft reparieren

Der Wirtschaftswissenschaftler will das bewährte System so verändern, dass es gerechter wird

Oliver Richters steht auch als Science-Slammer auf der Bühne

Die Marktwirtschaft grundsätzlich ist okay, findet Oliver Richters. Aber man müsste ein paar Regeln einführen, wie man dieses bewährte Instrument so nutzen kann, dass es gerechter zugeht auf dieser Welt. Das Geldsystem müsste geändert werden, Kapital darf nicht so sehr angehäuft werden, dass daraus Macht entsteht und Grundbesitzer sollten nicht allein deshalb reich werden, weil die Gesellschaft dafür gesorgt hat, dass ihr Grund und Boden dank guter Lage immer mehr wert wird. Und dann ist da noch die Sache mit den Ressourcen. All diese Themen bringt er nicht nur als Buchautor unters Volk, sondern auch als Kabarettist und Science-Slammer.

Die Autorin
Brigitte Strauß-Richters
Radio-Redaktion
b.strauss-richters@st-michaelsbund.de

Buchtipps

Marktwirtschaft reparieren. Entwurf einer freiheitlichen, gerechten und nachhaltigen Utopie

Marktwirtschaft beinhaltet eine attraktive soziale Utopie: eine gerechte Wirtschaftsordnung, in der Kooperation ohne zentrale Steuerung möglich ist. In der Realität des Kapitalismus wird die Leistungsgerechtigkeit jedoch zugunsten weniger Privilegierter verzerrt, und der Wachstumszwang ist ökologisch verheerend.

Wer sein Einkommen Bodenspekulation oder Rohstoffverbrauch verdankt, bezieht leistungslose Einkommensanteile, und wer so mächtig ist, dass er die Politik zu seinen Gunsten beeinflussen kann, entzieht sich den regulierenden Kräften des Marktes. Das Buch benennt diese und andere Schwächen des Kapitalismus und entwickelt daraus politische Lösungen für eine gerechte und nachhaltige Marktwirtschaft.

17 € inkl. MwSt.

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