Malteser Momente

Malteserjugend Update

Die Coronakrise ist auch an der Malteserjugend nicht spurlos vorüber gegangen. Langsam aber stetig bewegt sich die Jugendorganisation der Malteser zurück in die Normalität.

Bereits im Frühjahr wurden Mitglieder für den Diözesanen Jugendführungskreis nachgewählt, das Gremium ist nun wieder komplett. Seit dem Ende der Sommerferien ist man dabei, die Gruppenstunden in den einzelnen Gliederungen wiederzubeleben. Dabei habe man die Erfahrung gemacht, dass nicht alle Kinder und Jugendlichen sofort wiederkommen, erklärt Diözesanvertreterin Hannah Stoppe, die für die Gliederungen Ebersberg, Holzkirchen und Wolfratshausen verantwortlich ist. Man versuche zurzeit mit regelmäßigen Präsenz-Aktionen die Mitglieder zum Mitmachen zu bewegen.

Ebenfalls durchstarten will man bei der <link http: www.malteserjugend-muenchen.de external-link-new-window internal link in current>Malteserjugend jetzt auch mit dem Projekt Junior-Demenzbegleiter, betont Diözesanjugendsprecherin Andrea Geischeder. Im Frühjahr 2020 gab es für die Projektidee sogar den Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt. Immerhin habe man es in der Pandemiezeit geschafft, Multiplikatoren auszubilden, also Gruppenleiter, die ihrerseits dann wieder die jungen Ehrenamtlichen für ihr Engagement mit dementiell erkrankten Menschen schulen sollen, so Geischeder, die selbst zu den Multiplikatoren gehört. Im Frühjahr soll es dann die ersten Junior-Demenzbegleiter-Kurse geben.

Und noch ein Highlight soll im kommenden Jahr endlich wieder möglich sein: das Bundesjugendlager. Eine Woche lang mit anderen Mitgliedern der Malteserjugend aus ganz Deutschland zusammenkommen und feiern, darauf möchten Andrea Geischeder und Hannah Stoppe nicht noch einmal verzichten.

Der Autor
Paul Hasel
Radio-Redaktion
p.hasel@st-michaelsbund.de