Programm "Büchereifuchs"

Leseförderung in katholischen öffentlichen Büchereien

Durch die Corona-Krise brauchen Schulen und Eltern bei der Leseförderung mehr denn je Partner. Dazu gehören die katholischen öffentlichen Büchereien, die das Programm „Büchereifuchs“ anbieten.

Kennen sich in der Bücherei schon aus und sind glückliche Leser: Sarah und Tobias.

Oberding b. Erding - Für Sarah ist die Büchereifuchsurkunde nicht irgendein Papier, sondern ein wichtiges Dokument. „Die ist eingerahmt und hängt in meinem Zimmer“, sagt sie mit hörbarem Stolz in den Telefonhörer. Sarah ist sieben, geht in die zweite Klasse und hat mit ihrer früheren Kindergartengruppe einen Büchereiführerschein in der kleinen Gemeinde Oberding bei Erding gemacht. „Ich bin ein Büchereifuchs“ heißt das Führerschein-Programm für die Kleinen. Eine Handpuppe, der Lesefuchs Felix, führt die Kinder in die wunderbare Welt des Lesens ein. Natürlich hat auch Jeannette Grimes einen solchen Felix. Sie leitet zusammen mit einer Kollegin die Bücherei in Oberding. Für den Büchereiführerschein zieht sie die orangefarbene Puppe mit den aufgeweckten Gesichtszügen über die Hand, erzählt damit Geschichten und erklärt die Bücherei: „Mit dem schlauen und neugierigen Fuchs können sich die Kinder wirklich gut identifizieren.“ 

Der Autor
Alois Bierl
Chefreporter Sankt Michaelsbund
a.bierl@st-michaelsbund.de