Klangräume im Dezember

Klingende Geschenkpackerl

In Sankt Michael können sich die Besucher im Dezember mit viel Musik und vielen Gelegenheiten in sich zu gehen beschenken lassen.

Vorweihnachtszeit und Musik gehören zusammen.

"Unsere Geschenkpackerl sind Töne", sagt Frank Höndgen In der Advents- und Weihnachtseit bietet der künstlerische Leiter und Chordirektor an der Münchner Jesuitenkirche Sankt Michael wieder ein vielfältiges Programm. Am ersten und am vierten Adventssonntag sind in den Hauptgottesdiensten um 9.00 Uhr Adventsmotteten aus verschiedenen europäischen Ländern zu hören. Warum diese mehrstimmige Liedform etwa in England anders klingt als in anderen Ländern, erklärt Frank Höndgen in den Dezember-Klangräumen, der Sendung zur Musik in Sankt Michael. In allen Gottesdiensten und Feiern dominiert dort in der Vorweihnachtszeit die menschliche Stimme. In allen Gottesdiensten schweigen Geigen, Pauken und Trompeten. Auch in den sogenannten Even-Songs, die Frank Höndgen für jeden Freitag im Advent gestaltet. Die einfache, aber festliche Liturgieform lädt zur aktiven Mitfeier ein, die Profi-Sänger musikalisch begleiten.

Bossa nova zu Weihnachten

Am Heiligen Abend erklingen in Sankt Michael unter anderem Bossa nova-Rhythmen, die John Rutter für einige seiner "Carols for Christmas" verwendet. Es sind fröhliche und beschwingte Stücke, die der der 1945 geborene Engländer komponiert hat. „Aber wann, wenn nicht an Weihnachten sollen wir denn aus ganzem Herzen froh sein“, fragt Frank Höndgen, der diese Weihnachtslieder mit Chor und Orchester an Sankt Michael einstudiert und in den Klangräumen vorstellt. Für den ersten und zweiten Weihnachtstag hat er dagegen einen berühmten und einen fast unbekannten Wiener Klassiker ins Programm gesetzt. In unserer aktuellen Sendung verrät er, warum er deren Stücke ausgewählt hat. Das Dezember-Programm zur Musik in Sankt Michael finden Sie hier.

Der Autor
Alois Bierl
Chefreporter Sankt Michaelsbund
a.bierl@st-michaelsbund.de

Audio

Zum Nachhören

Klangräume im Dezember