Malteser Momente

Kleiner Piks mit großer Hoffnung

Zu wenig Impfstoff, Skepsis gegenüber AstraZeneca und die dritte Welle ist im Anrollen: wie läuft es in dieser Ausgangssituation in den Impfzentren?

Im Impfzentrum in Haar bei München, das die Malteser im Auftraeg des Landkreises München betreiben, macht man das beste aus der Lage. 28 Mitarbeiter stehen hier jeden Tag bereit, um Menschen über 80, Pflegepersonal und Mitarbeiter aus medizinischen Einrichtungen zu impfen.

Wir haben uns vor Ort das System der "Impfstraße", mit dem die Impflinge von der Anmeldung bis zum Impfzimmer betreut werden, erklären lassen, haben einen exklusiven Blick in den Tresorraum, in dem die Impfstoffe lagern, werfen dürfen und haben uns bei den frisch Geimpften erkundigt, was sie sich von dem Piks für ihr Alltagsleben erhoffen. „Wenn sich viele impfen lassen, würde Corona sehr schnell verschwinden und wir könnten wieder hinaus in die Freiheit“, erklärt eine rüstige Dame kurz nach der Impfung im Ruheraum. Ob es im Herbst schon soweit ist, wie einige Virologen vermuten? Alexander Brandstaeter, Projektleiter für alle coronabedingten Maßnahmen der Malteser in München-Stadt und -Land, will sich auf kein Datum festlegen lassen. „Vielleicht müssen wir im Herbst wieder impfen, weil noch keiner weiß, wie lange der Impfschutz hält“. Ähnlich wie bei den Testzentren richten sich die Malteser auch bei den Impfzentren darauf ein, dass es länger dauern könnte als erwartet.



Malteser Verbandsnachrichten

Der Autor
Paul Hasel
Radio-Redaktion
p.hasel@st-michaelsbund.de