Total Sozial

Hingehen, wo es brennt

Die Ambulanten Erziehungshilfen des SKF Verein bietet ein Beratungs- und Hilfsangebot für Kinder, Jugendliche und Familien an.

Beratungsgespräch bei der AEH (Symbolbild). © AEH/SkF

Wie schön wäre es manchmal einfach noch einmal Kind zu sein – ohne Sorgen, ohne Verantwortung und mit viel Freizeit. So sehen viele vielleicht ihre Kindheit rückblickend. Vor allem, wenn sie diese nervigen „Erwachsenenthemen“ erledigen müssen. Da haben es Kinder einfach viel leichter. Alles ist unbeschwert. Doch ist das wirklich so? Schaut man sich zum Beispiel die Zahlen des Kinder- und Jugendreports an, eine Studie die von der DAK in Auftrag gegeben wurde, dann zeigt das ein anderes Bild: Ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern leiden an psychischen Erkrankungen. Und sogar 20 Prozent der Jungen im Alter zwischen 8 und 9 Jahren haben eine Verhaltens- oder emotionale Störung.

Ist die Kindheit vielleicht doch keine so heile Welt? Oder hat sich das auch verschlimmert in den letzten Jahren? Das ist zumindest der Eindruck von Sozialpädagogin Sonja Gartner: „Was wir schon feststellen ist, dass psychische Erkrankungen zunehmen, auch Depressionen. Das ist nur ein Bauchgefühl, aber das wird schon mehr.“ Andere Institutionen und Studien bestätigen ihr Bauchgefühl jedoch. Sonja Gartner arbeitet beim SKF München, dem Sozialdienst katholischer Frauen. Dieser Verein bietet ein Beratungs- und Hilfsangebot für Kinder, Jugendliche und Familien an. Die sogenannten AEH - die ambulanten Erziehungshilfen.Was die AEH genau sind und was dort getan wird, um den Familien zu helfen, das hören Sie in dieser neuen Ausgabe von Total Sozial.

Total Sozial, immer freitags 16 Uhr, auf DAB+, im Webradio und als Podcast für unterwegs überall wo es Podcasts gibt.