Silke Mader

Hilfe für Frühgeborene - ein Update

Heute ist Silke Mader Vorstandsvorsitzende einer Stiftung, die sich weltweit für Frühgeborene und ihre Eltern einsetzt. Ihre eigenen Zwillinge wurden in der 25. Schwangerschaftswoche geboren. Die Tochter ist gestorben, der Sohn ist heute 22 Jahre alt.

Silke Mader und ihr Sohn Lukas hatten viele Schwierigkeiten zu überwinden

Vor fünf Jahren war Silke Mader schon einmal zu Gast bei Hauptsache Mensch. Sie ist Vorstandsvorsitzende der European Foundation for the Care of Newborn Infants, einer Stiftung, die Frühgeborene und ihre Eltern unterstützt. Wir schauen in dieser Sendung, was sich getan hat, in dieser Zeit. Denn Vieles läuft heute besser als damals, als sie selbst Mutter extrem frühgeborener Kinder wurde. Die beiden sind in der 25. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen. Ihre Tochter ist wenige Tage nach der Geburt gestorben, ihr Sohn ist heute 22 und studiert. Wir hören aber auch noch einmal, wie es damals für Sie war, als sie ganz plötzlich so ganz anders Mutter geworden ist, als sie sich das vorgestellt hatte. Und wir reden darüber, welche Ängste, Sorgen und Belastungen sie in der ersten Zeit hatte, welche Langzeitfolgen es gibt und was sich inzwischen – auch durch ihr Engagement - in den Kliniken geändert hat. Zum Beispiel, dass Eltern sich nicht an Besuchszeiten halten müssen. Denn sie sind keine Besucher, sondern eben Eltern.

Die Autorin
Brigitte Strauß-Richters
Radio-Redaktion
b.strauss-richters@st-michaelsbund.de

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