Verheerende Naturkatastrophe

Erzdiözese spendet für Erdbeben-Opfer in Haiti

Nach dem schweren Erdbeben Mitte August in Haiti unterstützt das Erzbistum München und Freising den Karibikstaat mit einer Spende in Höhe von 30.000 Euro. Das Geld soll über Caritas International den Menschen vor Ort zugutekommen.

Mit der Spende können Nahrung, Trinkwasser, Zelte und medizinische Erstversorgung finanziert werden.

München – Die Erzdiözese München und Freising unterstützt mit 30.000 Euro die Menschen in Haiti nach den schweren Erdbeben. Mit der Spende, die über Caritas international an Partner vor Ort gegeben wird, können Nahrung, Trinkwasser, Zelte und medizinische Erstversorgung finanziert werden, wie das Erzbistum am Freitag mitteilte. Die Caritas ermögliche zudem mit einem speziellen Programm durch das Beben arbeitslos gewordenen Menschen ein sofortiges Einkommen durch ihre Beteiligung an Aufräumarbeiten und am Wiederaufbau. Für Obdachlose würden Notunterkünfte bereitgestellt.

Schwere Schäden durch das Erdbeben

Das Erdbeben erschütterte Mitte August den Süden Haitis. Dazu kamen weitere Nachbeben. Damit wurde eines der ärmsten Länder erneut von einer verheerenden Naturkatastrophe heimgesucht. Bereits 2010 wurde der Inselstaat von einem Beben getroffen, 200.000 Menschen kamen ums Leben. 2016 sorgte ein Hurrikan für gewaltige Zerstörungen.
Nach Angaben der haitianischen Zivilschutzbehörde sind diesmal mehr als 2.000 Tote zu beklagen, mehr als 12.000 Menschen verletzt, 37.000 Häuser zerstört und rund 47.000 beschädigt. Zehntausende Menschen sind als Folge der massiven Schäden obdachlos. (kna)