Zusammenkunft in München

Erster ökumenischer Kongress der Krankenhausseelsorger

Mehr als 400 Seelsorger und Gesundheitsexperten kommen in München zum ökumenischen Treffen der Krankenhausseelsorger zusammen. Welche Themen dabei diskutiert werden, lesen Sie hier.

"Ich war krank und ihr habt mich besucht", lautet der Titel des Bundeskongresses.

München – Die katholischen und evangelischen Krankenhausseelsorger in Deutschland treffen sich erstmals zu einem Bundeskongress. An dem dreitägigen Treffen in München ab Mittwoch, 15. März, nehmen mehr als 400 Seelsorger, Gesundheitsexperten sowie Vertreter von Verbänden und Einrichtungen teil, wie die Erzdiözese München und Freising im Vorfeld ankündigte. Unter dem Titel "Ich war krank und ihr habt mich besucht" befasst sich der Kongress mit der Zukunft der Krankenhausseelsorge, dem Dialog mit der Wissenschaft und der Vernetzung der verschiedenen Disziplinen im Gesundheitswesen.

Am Eröffnungspodium nehmen die Spitzen der beiden großen Kirchen teil, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Münchner Kardinal Reinhard Marx sowie der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Mit ihnen diskutieren Gesundheits-Staatssekretärin Anette Widmann-Mauz (CDU), Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sowie Bundesärztekammerpräsident Frank Ulrich Montgomery.

30 Workshops

Der an verschiedenen Orten in der Landeshauptstadt stattfindende Kongress umfasst laut Mitteilung drei Plenarveranstaltungen, 30 Workshops und neun Sitzungen. Themen sind unter anderen der Dialog von Theologie und Medizin, interkulturelle Herausforderungen im Krankenhaus und die Rolle der Seelsorge bei medizinethischen Fragestellungen. Kooperationspartner sind die EKD, das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern sowie die beiden konfessionellen Krankenhausverbände Deutschlands. (KNA)