Total Sozial

Die Verbände am Wahl-O-Mat

Vertreter von Caritas, KMFV, KJF und SkF beziehen zu den sozialen Thesen des Wahl-O-Mat Stellung und beleuchten deren Hintergründe.

Mit dem Wahl-O-Mat kann der Wähler seine Meinung und die der Parteien zu bestimmten Thesen vergleichen. © IMAGO / Eibner

In rund zwei Wochen, am 26. September, wird der Bundestag gewählt. Dann entscheiden die Wähler, wer Deutschland künftig regieren soll. Viele haben ihre Stimme schon per Briefwahl abgegeben, zugleich tun sich viele Menschen aber auch schwer, eine Entscheidung zu treffen. Hilfe gibt’s seit Anfang September vom Wahl-O-Mat. Die Anwendung wird seit 2002 von der Bundeszentrale für politische Bildung zur Verfügung gestellt und soll unentschiedenen Wähler helfen, die Partei zu finden, mit der man die meisten Gemeinsamkeiten hat. Dafür kann der Nutzer auf 38 Thesen antworten, die in einem wissenschaftlichen und repräsentativen Prozess ausgewählt wurden.

Mit dabei sind dieses Jahr auch viele Thesen, die den sozialen Bereich betreffen: Zum Beispiel, ob Mieterhöhungen schwieriger gemacht werden sollen, ob anerkannte Geflüchtete weiterhin ihre Familien nach Deutschland holen dürfen oder ob der Mindestlohn angehoben werden soll. Alles Fragen zu komplexen Themen, auf die Wahl-O-Mat-Nutzer mit „Stimme zu“, „Stimme nicht zu“ oder „Neutral“ antworten können. Weil es aber meist gar nicht so leicht ist, auf so komplizierte Themen eine einfach Antwort zu geben, sprechen wir in der neuen Folge von „Total Sozial“ mit Vertretern der sozialen Verbände im Erzbistum. Sie sind Experten für Soziales und ordnen die Thesen des Wahl-O-Mat und deren Hintergründe ein. Dabei erzählen sie außerdem, wo das jeweilige Thema die Arbeit Ihres jeweiligen Verbandes betrifft.

Total Sozial, immer freitags 16 Uhr, auf DAB+, im Webradio und als Podcast für unterwegs überall wo es Podcasts gibt.