München am Mittag

Die Ehre der Altäre

Bis zur Selig- oder Heiligsprechung eines Menschen, ist es ein langer und aufwendiger Prozess. Der ist aber alles andere als theologischer Hokuspokus.

Papst Johannes Paul II. wurde im Rekordtempo von sechs Jahren selig- und in nur neun Jahren heiliggesprochen.

Allerheiligen steht vor der Tür, der Gedenktag für alle Heiligen - und von denen gibt es ganz schön viele. Mehr als 6.500 namentlich bekannte und zusätzlich rund 7.500 namentlich nicht bekannte Selige und Heilige zählt das „Martyrologium Romanum“, das offizielle Verzeichnis der katholischen Kirche. Der "Erhebung zur Ehre der Altäre" geht ein langer und aufwendiger wissenschaftlicher Prozess voran. In "München am Mittag" erklärt Johannes Modesto, der im Erzbistum München und Freising für zwei Seligsprechungsprozesse mitverantwortlich ist, wie ein solches Verfahren abläuft.

Noch nicht heilig, aber zumindest schon selig gesprochen ist der Jesuitenpater Rupert Mayer. Vor 75 Jahren ist er an Allerheiligen gestorben. Für echte Münchner ist sein Grab in der unteren Bürgersaalkirche noch heute einer der wichtigsten regionalen Wallfahrtsorte.

Außerdem berichtet Notfallseelsorger Andreas Steinhauser, wie ihm Corona und die Besuchsverborte im Altenheim den Abschied von seiner verstorbenen Großmutter erschwerten.

München am Mittag mit Ivo Markota, 12-15 Uhr, auf DAB+ und im Webradio.