Malteser Momente

Der Mix macht's - Spenden-Strategie der Malteser

Auch die Malteser müssen sich auf einem umkämpften Spendenmarkt behaupten. Wie ihnen das gelingt, erfahren Sie in dieser Sendung.

© imago images / Panthermedia

Immer weniger Menschen gäben immer mehr Geld, erklärt Gabriele Rauecker, die bei den Maltesern im Erzbistum München und Freising die Spendenabteilung leitet. Deshalb sei es heutzutage wichtig, Spender langfristig zu binden.

Bei den Maltesern geschehe das durch Fördermitgliedschaften. Derzeit könne sich der katholische Sozialverband im Erzbistum auf rund 100.000 Fördermitglieder stützen, so Rauecker.

v.l.: Onur Dincer, Gabriele Rauecker © SMB/Hasel

Die werden direkt an der Haustür geworben von Onur Dincer und seinen Werbeteams. Dincer arbeitet für ein Werbeunternehmen, das für die Malteser mit modernen digitalen Methoden Fördermitglieder gewinnt. Der Teamleiter erzählt, wie sein Alltag als Werber aussieht und was ihn motiviert, für die Malteser Spenden zu sammeln.

Die Födermitglieder verpflichten sich, ein Jahr lang jeden Monat einen bestimmten Geldbetrag zu geben, so Rauecker. Das schaffe Planungssicherheit für die ehrenamtlichen sozialen Dienste der Malteser. Die würden unentgeltlich für Menschen in Not geleistet, betont die Spenden-Managerin. Dazu gehöre der Besuchsdienst mit Hund genauso wie die Mahlzeiten-Patenschaften, der Herzenswunsch-Krankenwagen oder die Arbeit mit Flüchtlingen. Für jedes soziale Projekt könnten die Förderer auch gezielt spenden. „Dafür zu sorgen, dass der Spendenzweck und der Spender zusammengeführt werden“, sieht Rauecker als ihre Hauptaufgabe. Daneben gibt es noch eine Reihe anderer Möglichkeiten, die Malteser finanziell zu unterstützen. „Wir sind davon überzeugt, dass wir den größtmöglichen Nutzen aus jeder Spende herausholen", verspricht die Spenden-Expertin der Malteser.

Der Autor
Paul Hasel
Radio-Redaktion
p.hasel@st-michaelsbund.de

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