Junge Erwachsene beginnen neuen Lebensabschnitt

"Das FSJ ist ein geschenktes Jahr"

Schulabschluss in der Tasche und dann? Die Frage stellt sich vielen jungen Erwachsenen. Es gibt viele Möglichkeiten, eine ist ein Freiwilliges Soziales Jahr. Nächste Woche beginnen die Freiwilligen im Erzbistum München und Freising ihren Dienst.

100 junge Erwachsene beginnen ein Freiwilliges Soziales Jahr (Bild: Fotolia/shootingankauf)

100 junge Erwachsene beginnen im September im Erzbistum München und Freising ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Die Trägerschaft liegt beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und dem Caritas-Diözesanverband im Münchner Erzbistum.

Die jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren werden ein Jahr lang in Einsatzstellen wie Kindergärten, Behinderten- und Alteneinrichtungen, Sozialstationen oder Krankenhäusern eingesetzt. Von den Jugendlichen wird häufig erwartet, möglichst jung und somit schnell den Berufseinstieg zu schaffen. Ein Freiwilliges Soziales Jahr sei dennoch kein verlorenes, sondern ein geschenktes Jahr, sagt Kathrin Huber, FSJ-Fachreferentin des BDKJ, den Münchner Kirchennachrichten.

Die Freiwilligen könnten sich in dem Jahr die Zeit nehmen, um sich Gedanken zu machen, wo sie wirklich hin wollen und würden nicht erst in der Ausbildung merken, wenn sie eine falsche Entscheidung getroffen haben. Außerdem sei es für diejenigen, die überlegen einen sozialen Beruf zu erlernen, eine Gelegenheit sich den Bereich und die Arbeitswelt schon mal anzuschauen. Neben der Arbeit an den Einsatzstellen bietet der BDKJ den jungen Menschen begleitend fünf einwöchige Bildungsseminare an.

Der BDKJ München und Freising ist der Dachverband der katholischen Jugendverbände im Erzbistum. (kas)