Amerikanerin, Wienerin und Berlinerin:

Chamissopreisträgerin Ann Cotten

Kunst bietet eine Möglichkeit, nach Kommunikationsmöglichkeiten zu suchen, die einen damit leben lassen können, dass man keine Heimat haben kann. Das sagt Ann Cotten über ihr Schreiben.

Ann Cotten (Bild: Robert Bosch-Stiftung)

Viele Kulturen- eine Sprache - das ist ein Leitgedanke des Adelbert von Chamisso Preises, vergeben von der Robert-Bosch-Siftung an Schriftsteller, die einen Kulturwechsel hinter sich haben. Autoren deren Muttersprache nicht deutsch ist, und die dennoch auf deutsch schreiben. Eine literarische Stimme von ganz besonderem Klang hat die neue Preisträgerin Ann Cotten, gebürtige Amerikanerin, aufgewachsen in Wien und jetzt Berlinerin. Eine amerikanisch-wienerische Melange aus Neugier, kultureller Bildung und Experimentierfreude, die aus ihren Texten spricht. Im Interview erzählt sie, wo das wienerische, wo das berlinerische Element in ihrem Leben ist, warum sie trotz ihre Erfahrung in vielen Kulturen so viel über Verständigung nachdenkt und was sie an Japan so fasziniert.

 

Ann Cotten: Der schaudernde Fächer, Suhrkamp, 251 S., 21,95 €

 

Die Chamissopreisträger lesen am 14. März um 20 Uhr im Literaturhaus München

 

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