BDKJ-Diözesanversammlung

Bildungsarbeit, Flüchtlinge und Jugendkorbinian

In Zeiten von Pegida, Bagida und Co setzt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) auf Aufklärung. Jugendliche sollen durch Bildungsarbeit gegenüber rechtspopulistischen Strömungen sensibilisiert werden. Das haben die Delegierten der BDKJ-Frühjahrsversammlung im Erzbistum München und Freising beschlossen.

Die Mitglieder Diözesanvorstands Monika Godfroy, Korbinian Werner und Eva Jelen mit Moderator Benjamin Korpan (2. von rechts) auf der Frühjahrsversammlung des BDKJ. (Bild: BDKJ)

München - Rund 70 Teilnehmer haben am vergangenen Wochenende bei der Frühjahrsversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum München und Freising aktuelle Themen der katholischen Jugendarbeit diskutiert. Der Verband beschloss im Münchner Salesianum, sich - unter Berücksichtigung der Umgestaltung des Freisinger Dombergs 2017 bis 2024 - in einem Arbeitskreis weiterhin mit Veränderungen für die Jugendkorbinianswallfahrt zu beschäftigen. Um Bildungsarbeit für die Befähigung, rechtspopulistische Strömungen zu erkennen und einzustufen, ging es in einem weiteren Beschluss. Der Diözesanvorstand wurde beauftragt hier gegenüber Entscheidungsträgern aktiv zu werden. Beim Thema Flucht und Asyl ist der BDKJ München und Freising im Münchner Netzwerk Flucht an der Erstellung des Vernetzungsportals www.willkommen-in-muenchen.de beteiligt, das voraussichtlich im April 2015 fertiggestellt sein wird.

Sensibilisierung gegenüber Rechtspopulisten

„Jugendkorbi soll Jugendkorbi bleiben“, so BDKJ-Diözesanvorsitzende Monika Godfroy. Die Diözesanversammlung habe mit dem Beschluss zum Arbeitskreis Jugendkorbinian aber auch klar signalisiert, dass dieser weiter nach Veränderungsmöglichkeiten suchen solle. „Wir werden die jetzt vorliegenden Ergebnisse der Umfrage zur Jugendkorbinianswallfahrt 2014 auswerten und daraus Empfehlungen erarbeiten“, so Godfroy weiter. „Verstärkte Aufklärung und größere Sensibilisierung Jugendlicher ist im Zusammenhang mit dem derzeitigen Auftreten rechtspopulistischer Strömungen notwendig“, erklärte Korbinian Werner, BDKJ-Diözesanvorsitzender, zum entsprechenden aktuellen Versammlungsbeschluss.

In den Diözesanausschuss des BDKJ München und Freising wählten die Delegierten Rupert Bauer von der Schönstattmannesjugend. Schließlich informierte im Studienteil der Diözesanversammlung Michael Lorenzet vom Versicherungsbüro Gassenhuber über Versicherungslösungen für den BDKJ München und Freising und seinen neu gegründeten Rechtsträger Jugendwerk St. Korbinian e.V. Darüber hinaus beschäftigte sich die Diözesanversammlung mit Rechts- und Satzungsfragen im Zuge der rechtlichen Selbständigkeit der katholischen Jugendverbände. Die nächste Diözesanversammlung des BDKJ München und Freising findet am 17. und 18. Oktober 2015 im Jugendhaus Josefstal statt. (pm)