Pfarrgemeinderatswahlen 2013

Bewerber werden noch gesucht

Nach der Bundestagswahl steht im kommenden Jahr der nächste Wahlgang an: Am 16. Februar 2014 werden im Erzbistum München und Freising die neuen Pfarrgemeinderäte gewählt. Bewerber werden vielerorts noch gesucht, sagte Josef Peis vom Diözesanrat der Katholiken.

Am 16. Februar werden die neuen Pfarrgemeinderäte gewählt (Bild: © Christian Schwier - Fotolia.com)

München – In zweieinhalb Monaten werden im Erzbistum München und Freising die neuen Pfarrgemeinderäte gewählt. Die Bewerberbilanz falle bislang gemischt aus: In vielen Gemeinden gäbe es bereits genügend Kandidaten. „Andere Pfarreien wiederum haben noch Schwierigkeiten, Kandidaten zu suchen und zu finden“, sagte Diözesangeschäftsführer Josef Peis dem Münchner Kirchenradio. Es bestehe auch die Möglichkeit, Kandidaten vorzuschlagen. In den Gemeinden könnten Wahlvorschläge in einer Wahlbox abgegeben werden. „Wenn man sich die Nachbarin als Pfarrgemeinderatsmitglied vorstellen kann, schreibt man sie auf eine Karte und schmeißt die in die Wahlbox hinein“, so Peis weiter. Kandidatenvorschläge seien noch bis Ende Januar möglich.

„Der Pfarrgemeinderat ist ein Organ, dass das Seelsorgeteam unterstützt und auch berät“, erklärte Josef Peis. Gestaltungsmöglichkeiten seien vielfältig. Die Mitglieder koordinierten beispielsweise sämtliche Aktivitäten der Pfarrei.

Wählbar ist jedes Mitglied der katholischen Kirche, das mindestens 16 Jahre alt ist. Wählen gehen darf jeder ab 14. Die Größe der Pfarrgemeinderäte ist unterschiedlich. Die Anzahl der Pfarrgemeinderatsmitglieder richtet sich nach der Anzahl der Katholiken. Leben 1000 Menschen in einer Pfarrei, werden vier Mitglieder in das Gremium gewählt. Pfarreien die mehr als 6000 Katholiken haben, entsenden 18 Mitglieder in die Laienvertretung. (gj)