Eindämmung der Pandemie

Behinderteneinrichtung mit eigener Teststation

Mit Hilfe von zwei Bundeswehrangehörigen untersucht das Franziskuswerk Schönbrunn kontinuierlich alle Mitarbeiter, Besucher und Helfer auf Covid 19.

Mit Visier, Maske und Haube: Oberstabsgefreite Steinort testet einen Besucher.

Schönbrunn b. Röhrmoos - Michelle Steinort steckt in einem gelben Schutzkittel, über die Schuhe hat sie blaue Überzieher gestreift. Auf dem Kopf trägt sie eine weiße Haube, vor den Augen eine Schutzbrille, über Mund und Nase eine Maske und vor dem ganzen Gesicht noch einmal ein Schutzvisier. Die Oberstabsgefreite der Bundeswehr nimmt ein Stäbchen, schiebt es ihrem Gegenüber tief in den Rachen und weiß, dass jetzt ein leichtes Würgen kommt. Weit über 1000 Abstriche hat die 23jährige Soldatin schon im Corona-Testzentrum des <link https: www.franziskuswerk.de external-link-new-window internal link in current>Franziskuswerkes in Schönbrunn genommen. Zusammen mit ihrem Kollegen Alexander Tweedale verstärkt sie die Teststation der katholischen Betreuungseinrichtung im Landkreis Dachau. Beide haben sich freiwillig gemeldet, um die Mitarbeiter dort zu unterstützen. „Die Belegschaft ist  froh, dass wir da sind und haben uns mit offenen Armen empfangen“, sagt Michelle Steinort und steckt das Abstrichstäbchen in ein Plastikröhrchen. Nach einer Viertelstunde kann sie das Ergebnis des Schnelltests überreichen. Zwischen 160 und 300 Testungen nimmt die Station seit Mitte Januar an jedem Werktag vor, die Bernd Haugg leitet, der normalerweise als Heilpädagoge im Franziskuswerk arbeitet.

Der Autor
Alois Bierl
Chefreporter Sankt Michaelsbund
a.bierl@st-michaelsbund.de

Audio

Beitrag im Münchner Kirchenradio über die Corona-Teststation im Franziskuswerk