Ökumenischer Gottesdienst

Bedford-Strohm predigt im Liebfrauendom

Der Gottesdienst findet im Rahmen der Gebetswoche zur Einheit der Christen statt.

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm bei einer Predigt im Münchner Liebfrauendom.

München – Der evangelisch-lutherische Landesbischof in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm, predigt am Dienstag um 19 Uhr in der Münchner Liebfrauenkirche. Anlass ist der zentrale ökumenische Gottesdienst der Münchner Christen aller Konfessionen zur Gebetswoche für die Einheit der Christen. Bedford-Strohm feiert diesen gemeinsam mit dem römisch-katholischen Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, dem rumänisch-orthodoxen Bischof Sofian von Kronstadt und dem eritreisch-orthodoxen Priester Vater Petros Beraki. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr laut Ankündigung die eritreisch-orthodoxe Gemeinde, in der viele Flüchtlinge aus dem afrikanischen Staat eine neue geistliche Heimat gefunden haben. Der Chor der Gemeinde übernimmt die musikalische Gestaltung, die Liturgie wird mit Elementen aus der eritreisch-orthodoxen Tradition gestaltet.

Liturgischer Entwurf kommt aus der Karibik

Die weltweite Gebetswoche für die Einheit der Christen findet vom 18. bis 25. Januar statt. Christen aller Konfessionen begehen sie mit Gottesdiensten und Begegnungen. Der internationale liturgische Entwurf wurde in diesem Jahr von einer Gruppe aus der Karibik erarbeitet und steht unter dem Leitwort "Deine rechte Hand, Herr, ist herrlich an Stärke" aus dem biblischen Buch Exodus.

Gefeiert wird die Gebetswoche seit 1908. Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen und der Ökumenische Rat der Kirchen verantworten sie gemeinsam, wobei in jedem Jahr eine ökumenische Gruppe aus einem anderen Land die Vorbereitung übernimmt. In Deutschland wird die Gebetswoche getragen von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). (kna)