heimatMuseum Prien

Ausstellung „Kropfkettn und Blutstoa“

Über die Jahrhunderte war Schmuck den herrschenden Gesellschaftsschichten vorbehalten. Erst im 18. und 19. Jahrhundert war es auch Bürgern und Bauern möglich, Schmuck zu besitzen und zu tragen.

© heimatMuseum Prien

PRIEN – Schmuck in allen Varianten kam immer schon dem Prunkbedürfnis des Menschen entgegen, die gerne zeigen, was sie besitzen. Viele der Anhänger an Ketten und Rosenkränzen hatten früher auch Amulettcharakter und sollten vor Krankheiten und Zaubereien schützen. „Kropfkettn und Blutstoa“ lautet daher der Titel der neuen Sonderausstellung im „heimatMuseum Prien“ (Foto) am Valdagnoplatz 2. Sie ist bis Sonntag, 27. Oktober, täglich außer montags von 14 bis 17 Uhr zu sehen.

Schmuck und Amulette aus dem 18. und 19. Jahrhundert © heimatMuseum

Ebenfalls zu sehen: die „Historische Galerie der Chiemseemaler“ mit Gemälden des 19. und 20. Jh., insbesondere der Künstlerkolonie Frauenchiemsee mit Maximilian Haushofer, Karl Raupp und Josef Wopfner, der Gruppe der „Bären und Löwen“ mit Hugo Kauffmann, der „Welle“ sowie Chiemgauer Kunst mit Arbeiten der Künstler Rudolf Sieck, Theodor v. Hötzendorff sowie der Bildhauerin Marianne Lüdicke.

Untergebracht ist das Museum in einem ehemaligen Handwerkerhaus von 1837, das mit seiner schmucken neobarocken Fassadenmalerei sofort ins Auge fällt.